"Eukalyptus und Menthol...

...das tut wohl", hieß einmal ein Werbespruch (ich hoffe, den Spruch kenne nicht nur ich, das wäre nämlich rein alterstechnisch ein Alarmsignal).   An dem Slogan ist was Wahres dran, weshalb ich diese beiden Stoffe in eine Art “Entspannungs-Gel” gepackt hab. Es ist schnell gemacht und durch die in Minze und Eukalyptus enthaltenen Wirkstoffe tatsächlich eine Wohltat.

Wer berufsbedingt oft und lange vor dem Computer sitzt, weiß, welche Verspannungen sich unter anderem im Nackenbereich bilden können. Ich verwende das Gel aber nicht nur bei Verspannungen sondern auch bei müden Füßen. Eine kleinere Menge in einen RollOn gefüllt, lässt sich das  kühlende Helferlein überallhin mitnehmen. Ausgenommen praktisch, um es unterwegs auftragen und einmassieren zu können.


Zubereitung:

20 ml Eukalyptus-Hydrolat
mit etwas Gelbildner (Xanthan oder Natrosol) andicken,
anschließend 1 g Jojoba- oder auch Olivenöl sowie
einen halben Teelöffel Fluidlecithin Super
unterrühren.

Abschließend folgende ätherische Wirkstofföle untermengen:
4 Tr. Pfefferminzöl (enthält große Mengen Menthol)
4 Tr. Eukalyptusöl
3 Tr. Rosmarinöl
2 Tr. Lavendelöl

Einige Anmerkungen zur Rezeptur: Die Fettöle lassen sich beliebig austauschen, sie erfüllen lediglich den Zweck, das Auftrageverhalten "softer" zu gestalten. Das Lecithin fungiert als hautfreundlicher Emulgator.

Und dazu: dehnen, dehnen, dehnen

Kleiner, aber für meine Begriffe wesentlicher Hinweis: Bei hartnäckigen Verspannungen gehören gymnastische (physiotherapeutische) Übungen unbedingt dazu! Das Gel gibt einen kühlenden und wohltuenden Effekt und wirkt damit kombiniert mit gezielten (Dehnungs-)übungen unterstützend bei schmerzhaften Verspannungen.

Ernsthafte gesundheitliche Probleme wie einen Bandscheibenvorfall kriegt man damit selbstverständlich nicht weg! Also bei dauerhaften Beschwerden hin zum Arzt und her mit einer arbeitsmedizinischen Beratung. Oft reichen kleine Veränderungen am Arbeitsplatz, um schmerzhaften Verspannungen wirksam den Garaus zu machen, etwa das Tieferstellen des Bildschirms, ein Stockerl unter den Füßen (bei kleinen Leuten) oder ganz einfach möglichst oft vom Schreibtisch aufzustehen: So manches Telefonat lässt sich im Stehen erledigen und das eine oder andere Papier kann studiert werden, während man im Büro auf und ab geht. Bewegung ist halt ein Thema.